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Bundesärzt:innen der Medizin-Uni Innsbruck für neue Regelung

  • Bundesärzt:innen an den Universitätskliniken Innsbruck stimmen für Betriebsvereinbarung
  • Wissenschaftsministerium sagt zusätzliche Mittel für den klinischen Bereich zu

Die Betriebsvereinbarung zur Arbeitszeit im klinischen Bereich der Medizinischen Universität Innsbruck im Zuge des geänderten Ärztearbeitszeitgesetz (KA-AZG) ist mit 72,5 Prozent der abgegebenen Stimmen von den betroffenen Ärzt:innen und Zahnärzt:innen in einer Urabstimmung befürwortet worden.

Innsbruck, am 29.04.2015: Nach intensiven Verhandlungswochen im Zuge des neuen Ärztearbeitszeitgesetzes einigten sich die Bundesärzt:innen der Universitätskliniken Innsbruck mit dem Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck auf ein Gesamtpaket, das sowohl die Neustrukturierung der Arbeitszeit als auch neue Entlohnungsbestimmungen enthält. In einer Urabstimmung stimmten knapp dreiviertel der betroffenen Bundesärzt:innen für das zwischen dem Rektorat und dem Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal der Medizinischen Universität Innsbruck ausverhandelte Paket.

 „In den kommenden drei Jahren wird nun stufenweise und konkret die Umsetzung des KA-AZG-Neu realisiert“, erklärt Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch. In diesem Zusammenhang wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zusätzliche Mittel für den klinischen Bereich zugesagt, die eine finanzielle Gleichstellung der Bundesärzt:innen mit den Landesärzt:innen garantieren.

 Rektorin Helga Fritsch bedankt sich bei den Mitarbeiter:innen für das entgegengebrachte Vertrauen. „Nun gilt es auf dieser Basis die Krankenversorgung an den Universitätskliniken zu optimieren sowie die Lehre und Forschung im klinischen Bereich zu sichern und weiter auszubauen“, meint Rektorin Fritsch. Auch der Betriebsratsvorsitzende, ao. Univ.- Prof. Dr. Martin Tiefenthaler, sieht mit der Betriebsvereinbarung trotz kürzer werdender Arbeitszeit für Klinikärzt:innen Forschung und Lehre berücksichtigt sowie einen finanziellen Ausgleich mit den Landesärzt:innen für 2015 erzielt.

 „Uns war wichtig, dass die universitären Aufgaben der Medizinischen Universität gewahrt bleiben. Die Dreiteilung aus Krankenversorgung, Forschung und Lehre dient zuallererst den Patient:innen. Die gewonnenen Erkenntnisse an der Medizinischen Universität Innsbruck und den Universitätskliniken gelangen direkt ans Krankenbett und die Lehre gewährleistet auch zukünftig die Versorgung von Patient:innen“, so Rektorin Fritsch. (Ende)

 

 

 

Details zur Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 1.400* Mitarbeiter:innen und ca. 3.000 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

Seit Herbst 2011 bietet die Medizinische Universität Innsbruck exklusiv in Österreich das BachelorstudiumMolekulare Medizin“ an. Seit dem Wintersemester 2014/15 kann als weiterführende Ausbildung das Masterstudium „Molekulare Medizin“ absolviert werden.

 Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz. Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist im hochkompetitiven Bereich der Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.

*vollzeitäquivalent

 

 

PR & Medien


Pressebild zum Herunterladen:

(c) MUI

Tiefenthaler_Fritsch_Small

Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und
ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Tiefenthaler unterzeichnen die Betriebsvereinbarung.

Medienkontakt:

David Bullock
Medizinische Universität Innsbruck
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Innrain 52
6020 Innsbruck, Austria
Mobil: +43 650 970 58 64

david.bullock@i-med.ac.at
www.i-med.ac.at

 

 

 

 

 

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Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und
ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Tiefenthaler unterzeichnen die Betriebsvereinbarung.

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David Bullock
Medizinische Universität Innsbruck
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Innrain 52
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david.bullock@i-med.ac.at
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